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Wintercamping: Interview mit Sven und Rüdiger

Ach, es weht mal wieder ein eisiger, sibirischer Wind durch Berlin. Während wir von Glühwein träumen, fahren Menschen wie Sven und Rüdiger zum Wintercamping. Da mussten wir doch mal nachfragen, wie sowas funktioniert.

 

Sven kommt aus Süddeutschland, arbeitet im Außendienst des Heizungs- und Klimabereich, ist im Herzen Filmemacher und mag den Schnee. Er hat sich ein Wohnmobil über PaulCamper gemietet, ist gen Süden gefahren und in einem Affenzahn die Pisten Europas hinuntergerast. Und Rüdiger? Rüdiger ist Vermieter bei uns und kann auch schon mal 5 Tage im Tiefschnee überleben. Was die beiden eint, ist die Lust auf Wintercamping.

 

Was ist für euch zwei das Wichtigste beim Wintercamping?

Sven: „Das Wichtigste ist definitiv eine überlegte Fahrzeugvorbereitung und gute Reiseplanung der Tour. Ein winterfestes oder wintergeeignetes Reisemobil sollte einige Grundvoraussetzungen mitbringen. Dazu zählt für mich eine ordentliche Standheizung. Wenn man zum ersten mal im Winter zum Camping fährt sollte man sich langsam herantasten und nicht gleich für 3 Wochen in die Kälte fahren. Denn eines ist klar: Winterurlaub ist eine andere Nummer als Sommerurlaub. Aber ich finde man sollte es einfach mal ausprobieren. Man wird es nicht bereuen“ (grinst).

 

Rüdiger: „Ich würde in Punkto Heizung sofort zustimmen. Außerdem fallen mir dazu noch gute Winterreifen, eine vernünftige Abdeckung für Außen, inklusive der Motorhaube, und eine ausdauernde Batteriekapazität ein. Ohne das möchte ich heute nicht mehr losfahren.“

 

Wintercamping mit Wohnmobil

Sven’s Camper auf dem Weg in den Schnee, Bildrechte: Sven Mack

Wohin fahrt ihr denn so beim Wintercamping?

Rüdiger: „Ich war schon in vielen Gegenden wintercampen. Besonders schön fand ich zum Beispiel Alberg zwischen Vorarlberg und Tirol, Davos in den Schweizer Alpen, den Elsass und eigentlich alle Skigebiete.“

 

Sven: „Ich fahre auch am liebsten in die Berge, Richtung Schweiz oder Österreich. Es muss aber nicht immer ein großer Roadtrip sein. Ich komme aus Süddeutschland und der Schwarzwald liegt direkt vor meiner Haustüre. Das ist ein wunderschönes Reiseziel! Es spielt eigentlich gar keine Rolle, wohin man fährt, denn mit dem Camper findet man oft traumhafte und ruhige Plätze an denen man sich wie zu Hause fühlt, egal wo man gerade ist.“

 

Wintercamping Dolomiten

Drohnenaufnahme der letzten Wintercamping Route, Bildrechte: Sven Mack

Und wie stellen wir uns das dann genau vor? Was unternehmt ihr beim Wintercamping?

Sven: „Ich fahre leidenschaftlich Ski und wandere sehr gerne. Aus diesem Grund wäre mein erster Gedanke, ein Skigebiet anzusteuern. Mit dem Camper von PaulCamper hatten wir aber einen Roadtrip durch die Dolomiten geplant. Wir fuhren rund 1000 km durch Österreich und Italien und hatten eine wunderschöne und unvergessliche Zeit.“

 

Rüdiger: „Bei mir kommt noch das Entdecken von regionalen Anbietern wie zum Beispiel Brennereien, Bauernhöfe und Hofläden dazu. Meine Überlebenstipps beim Wintercampen sind übrigens folgende:

  1. 2 große Gasflaschen (11 kg) mitnehmen, dann hat man gemütliche 24°C im Innenraum und überlebt ca. 5 Tage autark
  2. Spiele im Fahrzeug sind top gegen schlechtes Wetter
  3. eine gute Flasche Sekt an Bord haben
  4. An den Schneeschieber denken.“

 

 

Vielen Dank für eure Eindrücke, ihr zwei!

 

Um mehr über Camping im Winter zu erfahren, besucht gern unsere Seite zum Thema Wintercamping.